Bergbau Museum Lindhorst


Kopfbedeckungen, so wie sie von den Bergleuten getragen wurden.
Kopfbedeckungen, so wie sie von den Bergleuten getragen wurden.
Das Grubentelefon machte die Verständigung unter Tage möglich.
Das Grubentelefon machte die Verständigung unter Tage möglich.


Die Ausstellung zeigt eine Reihe von Grubenlampen, die bei der Arbeit im Stollen Verwendung fanden.
Die Ausstellung zeigt eine Reihe von Grubenlampen, die bei der Arbeit im Stollen Verwendung fanden.
Im Original vorhanden: Teil einer Waschkaue.
Im Original vorhanden: Teil einer Waschkaue.

Museen von der Art des Lindhorster Bergbau Museums wollen Erinnerungen  wach halten und Eindrücke vermitteln von einer Zeit, die immer mehr in Vergessenheit gerät.

Die im Museum gezeigten Exponate sind der Epoche zuzuordnen, als die Bergleute nach Lindhorst kamen. Vor rund siebzig Jahren war Lindhorst eine von Landwirtschaft geprägte Siedlung, industrielle Fertigung praktisch nicht vorhanden. Als im Georgschacht in Stadthagen die Kohlevorräte zur Neige gehen, verlagert sich der Ort der Kohlegewinnung immer mehr in Richtung Lüdersfeld und Auhagen. Dort finden viele Menschen Arbeit unter und über Tage und sie beziehen Wohnraum in Lindhorst.

Als Folge verändert der Ort mit seinem bisher ländlich geprägten Leben sein Aussehen rasant. Wohnen 1939 lediglich 1000 Menschen in dem Dorf, hat sich 1950 die Zahl geradewegs verdoppelt. Im September 1958 sind  knapp 3000 Personen im Bergbau der Region beschäftigt, in Lindhorst leben jetzt über 4000 Menschen. Lindhorst hat sein Aussehen radikal verändert.  Aus der bäuerlichen Siedlung von einst ist eine Gemeinde geworden, deren Bürger überwiegend in der Industrie beschäftigt sind.